Stora Enso baut Anlage für biobasiertes Verpackungsmaterial

Veröffentlicht am: 17.12.2019

Neun Millionen Euro investiert Stora Enso in den Bau einer Pilotanlage zur Herstellung von biobasierten Kunststoffen als Sperrschicht in transparenten Verpackungen. Diese wird Zucker auf pflanzlicher Basis in den nachwachsenden Rohstoff umwandeln, der für die Herstellung von PEF, einem biobasierten Kunststoff, hauptsächlich für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie benötigt wird. Die Anlage wird sich in der Langerbrugge-Mühle von Stora Enso in Belgien befinden. Die Investition in die biobasierte Chemie stärkt die Möglichkeiten von Stora Enso, fossile Materialien durch erneuerbare und recycelbare Materialien zu ersetzen. Die Pilotanlage wird sich auf die Entwicklung eines kosteneffizienten Verfahrens zur Herstellung von FDCA (Furandicarbonsäure) aus Zucker konzentrieren. FDCA ist eine Schlüsselkomponente des biobasierten Barrierematerials PEF (Polyethylen-Furanoat). Zunächst wird industriell verfügbare Fruktose zur Herstellung hochwertiger Chemikalien und Materialien für die Anwendungsprüfung eingesetzt. In Zukunft soll der Prozess mit Zucker aus Holz und anderen Non-Food-Biomassen durchgeführt werden. Der Baubeginn erfolgt in der zweiten Jahreshälfte 2020, die Fertigstellung ist für 2021 geplant.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Systemrelevanz…

Wie oft haben wir in den letzten Wochen den Begriff der „Systemrelevanz“ gehört. Per Definition bezeichnet man als „Systemrelevanz“ oder „too big to fail“ Institutionen wie Staaten und deren Glieder, auch Banken, Konzerne, Massenmedien und ähnliche Organisationen, die so systemstabilisierend sind, dass ihr Ausfall die herrschende Hegemonie ...