Sick setzt Wachstum 2018 fort

Veröffentlicht am: 07.05.2019

Beim Konzernumsatz wurde mit 1.636,8 Millionen Euro der Wert des Vorjahres (1.511,6 Millionen Euro) um 8,3 Prozent übertroffen. Das EBIT blieb mit 7,2 Prozent (2017: 9,8 Prozent) unter Berücksichtigung der geplanten massiven Erhöhung der Innovationsausgaben auf nun 11,8 Prozent des Umsatzes auf hohem Niveau. Damit wurde die zu Beginn des Jahres prognostizierte Entwicklung erreicht, allerdings durch Überhitzungserscheinungen auf den Beschaffungsmärkten getrübt, die zu erheblichen Mehrkosten auf der Materialkostenseite führten. Des Weiteren belasteten gegenläufige Währungseinflüsse das Ergebnis.
Neben der Präsenz in den etablierten Märkten trugen auch die Vertriebsaktivitäten in den Wachstumsregionen dieser Welt dazu bei, den Umsatz weiter zu erhöhen. Im Heimatmarkt Deutschland wuchs der Umsatz um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Generell bremste die sich abflachende konjunkturelle Entwicklung im Heimatmarkt die Wachstumsdynamik von Sick in Deutschland. Gerade Kunden aus den Bereichen Automotive sowie Intra- und Transportlogistik hielten sich mit ihren Investitionen im Geschäftsjahr 2018 zurück.
Die Vertriebsregion Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) erreichte ein Umsatzplus von 8,5 Prozent. In Nord-, Mittel- und Südamerika (Americas) betrug das Umsatzwachstum 10,1 Prozent. Wiederum sehr dynamisch fiel das Wachstum mit 12,9 Prozent in der Region Asien-Pazifik aus.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging im Geschäftsjahr 2018 zurück. Die sich ergebende Entwicklung spiegelt vor allem die planmäßigen Steigerungen von strukturellen Aufwendungen für die Zukunftssicherung des Unternehmens wider. Wesentlich waren auch die außergewöhnlichen Maßnahmen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit angesichts extremer Engpässe auf den Beschaffungsmärkten. In Summe wurde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 117,5 Millionen Euro erwirtschaftet (2017: 148,8 Millionen Euro).
Wie auch in den vergangenen Jahren tätigte Sick in dem Geschäftsjahr 2018 mit 192,5 Millionen Euro (2017: 169,4 Millionen Euro) hohe Aufwendungen zur Erreichung der F&E-Ziele. Die gesamten Aufwendungen für die Start-up-Initiativen erreichten im Jahr 2018 einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag. Die hohe Aufwandsquote für F&E von 11,8 Prozent (2017: 11,2 Prozent) des Umsatzes verdeutlicht die Innovationskraft des Konzerns. Der Schwerpunkt der F&E-Aktivitäten erfolgt unverändert an den Standorten in Deutschland.
Auch die Beschäftigtenzahl hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weltweit um 928 neue Mitarbeiter (10,5 Prozent) erhöht. Am Jahresende 2018 beschäftigte der Konzern insgesamt 9.737 Mitarbeiter (2017: 8.809 Mitarbeiter).

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Kommentar

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