packit! erweitert Werk in Waldneukirchen

Veröffentlicht am: 17.11.2017

Das oberösterreichische Verpackungsunternehmen packit! hat seinen Standort in Waldneukirchen erweitert. Nach nicht einmal zwölf Monaten Bauzeit erfolgte am 15. November die offizielle Einweihung des 15 Millionen Investments.

Die neue Wellpappenanlage mit den daran angeschlossenen vollautomatisierten Stanz- und Klebemaschinen erhöht die Effizienz des Produktionsstandortes. Zudem ermöglicht sie neue Angebote und Produkte. Die Anlage ergänzt die bestehende, hochautomatisierte Infrastruktur des 2009 eröffneten Standorts. Eingesetzt werden Pre- und Postprint Module, die der steigenden Nachfrage nach gleichzeitig innen- und außen bedruckten Verpackungen gerecht werden. Auch Optionen wie Digitaldruck sind bereits vorkonzipiert. Damit und mit der gleichzeitig erhöhten Kapazität in der Weiterverarbeitung ist das Unternehmen auch für den E-Commerce Markt gerüstet.

Der Onlinehandel und der Trend zu immer kleineren Haushalten steigern den Verpackungsbedarf. Zudem müssen Verpackungen müssen immer nachhaltiger und hochwertiger werden. In Waldneukirchen konzentriert man sich ausschließlich auf hochwertig bedruckte Verkaufsverpackungen und liefert diese an Kunden, vielfach aus der Lebensmittelindustrie in ganz Europa.

Im Programm packit 2017 geht es nicht nur um Produktion und Logistik. Auch ein Maßnahmenpaket zur Reduktion des CO2 Fußabdruckes wurde umgesetzt. Ausgehend von einer externen Analyse der gesamten Lieferkette werden alle Prozesse auch hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den CO2 Verbrauch beurteilt. Ziel ist diesen soweit als möglich zu minimieren. Eine eigene Photovoltaikanlage liefert „grünen“ Strom und ein Wärmetauscher nutzt die Abwärme der Prozessenergie. Damit kann die gesamte Fabrik um bis zu zwei Grad ohne Fremdenergie beheizt werden.

 

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Kommentar

Nicht weniger, sondern klüger

Dass die Verpackung weit besser ist als ihr Ruf, ist branchenintern kein Geheimnis. Doch auch bei den Verbrauchern setzt langsam ein Umdenken ein. Ihre Eigenschaften als Frischebewahrer werden durchaus geschätzt. Zeitgleich ist die Nachfrage nach umweltbewussten Alternativen hoch. Gefragt sind jetzt nicht weniger, sondern klügere Verpackungen.