In fünf Schritten fit für Industrie 4.0

Veröffentlicht am: 19.01.2017

Industrie 4.0 stellt Unternehmen vor wachsende Herausforderungen. Führungskräfte sind gefordert ihre Strategien hinsichtlich Maschinen- und Werksplanung, Schulungen, Technologien und Sicherheit überdenken. Rockwell Automation hat hierfür ein 5-Punkte-Programm erarbeitet.

Mitarbeiter mit großem Fachwissen, die zeitnah in Rente gehen, werden durch eine jüngere Generation ersetzt. Gleichzeitig ermöglichen neue Technologien eine bessere Vernetzung von Anlagen und Fabriken und bieten den Unternehmen die Möglichkeit, das Wissen des bestehenden Personals zu erweitern. Da der Fachkräftemangel weltweit zunimmt, verlieren auch Gegenmaßnahmen wie Offshoring und die Verlagerung von Arbeitsplätzen ihre Wirkung. Das Problem muss folglich mit einem ganzheitlichen Ansatz angegangen werden – vom Maschinen- und Werksdesign über Schulungen bis hin zu den eingesetzten Technologien und Sicherheitsstrategien.
Rockwell Automation hat hierfür ein 5-Punkte-Programm erarbeitet. Dieses soll dabei helfen, die Betriebsvorgänge besser zu unterstützen und das Personal auf die Herausforderungen von Industrie 4.0 vorzubereiten. Die fünf Empfehlungen im Überblick:

Verbesserung des Maschinendesigns

Das Maschinendesign muss auf die unterschiedlichen Ansprüche unterschiedlicher Arbeitnehmer angepasst sein. Das bedeutet die Bedürfnisse älter Mitarbeiter genauso mitzudenken, wie die Sicherheitsanforderungen jüngerer, noch nicht so erfahrener Mitarbeiter.

Aufbau eines Connected Enterprise

Das nahtlose Teilen von Informationen verbindet Mitarbeiter, Prozesse und Technologien rund um den Globus. Das verbessert die Zusammenarbeit, beschleunigt Problemlösungen und verbessert letztlich nicht nur die Produktivität sondern auch die Innovationsfähigkeit.

Schulung der Arbeitskräfte
Erfahrende Mitarbeiter gehen in Pension, junge Arbeitskräfte rücken nach, im industriellen Umfeld tauchen neue Technologien auf: Wissensmanagement wird ein unverzichtbarer Teil der Überlebensstrategie jedes Unternehmens.

Zusammenarbeit mit Herstellern und Zulieferern
Manche Spezialfähigkeiten braucht man nur selten. Durch die Zusammenarbeit mit Herstellern und Zulieferern können die Kernkompetenzen erweitert werden.

Einbeziehung des Gemeinwesens
Die Einbeziehung des Gemeinwesens fördert die Ausbildung und Verfügbarkeit junger Arbeitskräfte.

Das vollständige Whitepaper (Englisch) findet man online unter http://bit.ly/2k3s5Vo.

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Kommentar

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