Bischof + Klein investiert im Jubiläumsjahr

Veröffentlicht am: 22.08.2017

Im 125. Jahr seines Bestehens erweitert Bischof+Klein seine Kapazitäten zur Herstellung von flexiblen Verpackungen und technischen Folien.

Allein im Stammwerk Lengerich (1.300 Mitarbeiter) wird in zwei neue Blasfolienanlagen, eine davon in der gerade vergrößerten Reinraumfabrik, eine moderne Extrusionsbeschichtungsanlage und in eine neue Kaschieranlage investiert. Im Werk Konzell wurde eine neue Halle mit Konfektionsanlagen zur Herstellung von U-Pack-Seitenfaltenbeuteln errichtet. Zusammen mit Hermann Bischof gründete Alwin Klein 1892 die „Papierfabrik und Prägeanstalt Bischof & Klein“. 1922 nahm das Unternehmen die Herstellung von Papiersäcken auf. 1950 wurde die Produktion von Kleinverpackungen für Konsumgüter verstärkt. Anfang der 60er-Jahre gehörte B+K zu den Pionieren in der Kunststoffverarbeitung. In den 1980ern forcierte das Unternehmen die Herstellung von flexiblen Konsumverpackungen aus Kunststoff und stieg in den Markt der technischen Folien ein. Heute bietet das Stammwerk in Lengerich Technikern und Entwicklungsingenieuren ein einzigartiges Spektrum an Produktionsmöglichkeiten.
Die Gründe für die ungewöhnlich lange Erfolgsgeschichte sieht Vorstand Dr. Volker Pfennig in der nachhaltigen Ausrichtung der Unternehmenspolitik. 2014 wurde B+K für sein umfassendes Engagement mit dem CSR-Preis der Bundesregierung ausgezeichnet. „Der Rückhalt der Familiengesellschafter ist ein starker Impulsgeber für die positive Entwicklung der vergangenen Jahre. Auf Basis kontinuierlicher Investitionen streben wir für die Zukunft ein jährliches Wachstum von fünf Prozent an.“
Die B+K-Gruppe verzeichnete 2016 einen Umsatz von 562 Millionen Euro. Die 4. und 5. Generation der Nachkommen von Unternehmensgründer Alwin Klein lenken die Geschicke des Unternehmens als Gesellschafter und Mitglieder des Aufsichtsrates.

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Kommentar

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