Arburg weiht neues Schulungscenter ein

Veröffentlicht am: 23.03.2020

Am 6. März 2020 eröffnete Arburg gemeinsam mit 170 Gästen feierlich sein Schulungscenter am Stammsitz in Loßburg. Die Kunden profitieren künftig von modernster digitaler Schulungstechnik und Maschinenausstattung. Mit dem 13.700 Quadratmeter großen Neubau erweitert sich die Gesamtnutzfläche am deutschen Stammsitz um knapp fünf Prozent auf rund 180.000 Quadratmeter.
„Arburg ist für sein erstklassiges Dienstleistungsangebot und seine Kundennähe bekannt. Wir denken voraus und setzen immer wieder Maßstäbe. Denn egal, ob wir Produkte und Verfahren entwickeln oder ob wir bauen: Wir verbinden Funktionalität mit Ästhetik und wir bringen Hightech und Innovation mit Ressourcen-Schonung und Nachhaltigkeit zusammen“, betonte Michael Hehl, der als geschäftsführender Arburg-Gesellschafter den Bereich Werksentwicklung verantwortet. Allein der Schulungsbereich umfasst zwei Stockwerke. In den drei weiteren befinden sich Großraumbüros für die Verwaltung und das neue Arburg Gesundheitscenter. „Dass wir einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in ein neues Schulungscenter investiert haben, ist zum einen ein Beleg dafür, wie wichtig uns unsere Kunden und Mitarbeitenden sind“, so Hehl. „Auf 2.200 Quadratmetern bieten wir in Loßburg nun interaktives und vernetztes Lernen in Theorie und Praxis.“
Das Herzstück des Schulungsbereichs ist die 1.160 Quadratmeter große Maschinenhalle im Erdgeschoss. Hier sind 15 elektrische, hybride, hydraulische und vertikale Allrounder-Spritzgießmaschinen der Baugrößen 270 bis 820 untergebracht, darunter auch eine Mehrkomponenten-Version. Sie bilden einen Querschnitt aus allen Größen und Antriebsvarianten des Produktprogramms ab. Jede Spritzgießmaschine ist mit einem Robot-System und einem IIoT-Gateway ausgestattet und an das Arburg Leitrechnersystem ALS angebunden. Zudem wird ein Freeformer für Schulungen in der additiven Fertigung zur Verfügung stehen.

Obwohl sich die Schulungsräume in der ersten Etage befinden, rücken Theorie und Praxis künftig noch enger zusammen. Denn jeder der elf Schulungsräume ist mit einem modernen Smart Board ausgestattet. Zudem arbeitet jeder Kursteilnehmer an einem eigenen Touch-PC mit simulierter Steuerung. Die PCs sind untereinander vernetzt. Das ermöglicht Interaktion und Screen bzw. Application Sharing, also die Übertragung von Bildschirminhalten von einem Computer auf einen anderen und die gemeinsame Arbeit an einem Dokument.
Die Digitalisierung geht aber noch einen Schritt weiter: Vom Smart Board aus dem Schulungsraum können die Daten auf ein kleineres Board an der jeweiligen Maschine übertragen werden. Das ermöglicht eine standort- und geräteunabhängige Zusammenarbeit in Echtzeit.

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Kommentar

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