Kompakter Dosenfüller für niedrige bis mittlere Kapazitäten

Veröffentlicht am: 08.08.2017

Der Innofill CAN Compact ist für Kapazitäten von 10.000 bis 48.000 Dosen pro Stunde ausgelegt. Er eignet sich für kleine und mittelständische Brauereien. Die kompakte Kombination von Füller und Verschließer wird als Ganzes im Container zum Kunden transportiert. Die Inbetriebnahme erfolgt ohne aufwendige Montage per Plug & Produce.

„Vor drei Jahren haben wir mit der Baureihe Innofill Can DVD ein ganz neues Füllsystem eingeführt. Diese für größere Kapazitäten entwickelte Technologie haben wir jetzt für die Bedürfnisse von Craft Brewern skaliert“, erklärt Manfred Härtel, Product Manager Filling bei KHS am Standort Bad Kreuznach. Das System ermöglicht durch effizientes Spülen mit Kohlendioxid eine äußerst niedrige Sauerstoffaufnahme. Mit der Kompaktversion profitieren davon nun auch die Craft Brewer.
Der Innofill CAN Compact zeichnet sich vor allem durch seinen äußerst hygienischen Aufbau aus. Dazu zählen insbesondere die spaltfreie Tulpenführung mit Faltenbälgen aus PTFE (Teflon) und das rein elektropneumatische Anheben und Ansetzen der Tulpen zur Abdichtung der Dosen – ohne mechanische Betätigung über Kurven und Rollen. Das erlaubt den kompletten Verzicht auf eine Wasserschmierung, erleichtert die Reinigung und verspricht eine bis zu doppelt so lange Lebensdauer. PTFE-Werkstoffe setzt der Maschinenhersteller auch innerhalb des Füllventils ein, beispielsweise bei der Abdichtung des Füllventilkolbens und den Gasmembranen. Die Geschmacksübertragung beim Wechsel des abzufüllenden Produkts ist so nahezu ausgeschlossen. Die Tulpe erlaubt die Verarbeitung von Dosenmündungen von 200 bis 206 Millimeter.
Der zentrale Produktbehälter mit einem Arbeitsvolumen von 50 bis 200 Liter ist oben im Füllerkarussell angebracht. Durch einen Rotationsverteiler wird das abzufüllende Getränk zu den Füllstellen geführt. Magnetisch-induktive Durchflussmesser vor jedem Füllventil ermöglichen präzise Füllmengen in den Dosen.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Grillsaison aus einem anderen Blickwinkel

Liebhaber von Weber & Co samt gegrillten fleischlichen Ergebnissen werden die folgenden Zeilen wohl stirnrunzelnd betrachten, und dennoch sollen sie zum Nachdenken anregen. Denn im Fachblatt Science wurden kürzlich die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die teilweise Bekanntes bestätigt, aber auch zu neuen, teils überraschenden Erkenntnissen kommt.