Europlast peilt 2018 ein Wachstum an

Veröffentlicht am: 14.12.2017

„So richtig angekommen ist das Wirtschaftswachstum bei uns noch nicht“, so Dr. Arthur Primus, Geschäftsführer der Europlast Kunststoffbehälterindustrie GmbH, zur aktuellen Situation. „Die letzten beiden Jahre waren für alle Produzenten in unserer Branche hart, und so stehen auch einige Mitbewerber zum Verkauf. Wir haben trotz Umsatzrückgängen gut gewirtschaftet, und daher planen wir 2018 mehr als eine Million Euro in den Standort Dellach zu investieren.“ Geplant ist der Aufbau eines eigenen Bereiches für Innovation/Geschäftsentwicklung, der neue Geschäftsfelder suchen und aufbauen soll, sowie die Errichtung einer Montage-/Lagerhalle. „Das Geschäftsfeld Auftragsfertigung hat sich auch bisher gut entwickelt und konnte Rückgänge im Kerngeschäft teilweise kompensieren. Allerdings haben wir auch einige Neuentwicklungen in unserem Kerngeschäft, Wertstoffsammelbehälter, im Köcher, die 2018 vorgestellt werden.“ Getreu dem Motto „Jeder Tag zählt“ wird auch in Optimierung der internen Abläufe investiert. Dabei spielt auch Digitalisierung eine Rolle. „Nach wie vor steht aber der Mensch bei uns im Mittelpunkt – Digitalisierung darf kein Selbstzweck werden“, so Primus. Nachhaltiges Wirtschaften gilt als eine der Leitlinien des Handelns bei Europlast, und so arbeitet man an einer kontinuierlichen Vergrößerung des verarbeiteten Recyclingmaterialanteils in den Produkten. Diese Vorgehensweise will man sich Anfang 2018 auch extern zertifizieren lassen.

Foto: © www.corneliaprimus.at

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Dem Plastiksackerl geht es an den Kragen

Am 5. Dezember 2018 hat das von der Bundesregierung angekündigte Totalverbot von Plastiksackerln ab 2020 den Ministerrat passiert. „Wir setzen damit einen Meilenstein im Umweltschutz“, so die zuständige Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.