70 Jahre K in Düsseldorf – eine Weltkarriere Made in Germany

Veröffentlicht am: 11.04.2022

Im Jahr als Queen Elizabeth II den britischen Thron bestieg, in den USA die erste künstliche Herzklappe eingepflanzt wurde und das Musical Singin´ in the rain im Kino Millionen begeisterte, wurde auch in Deutschland Geschichte geschrieben.

Denn vom 11. bis 19. Oktober 1952 fand die erste K in Düsseldorf statt. Damals ahnte noch niemand, dass sie sich zur weltweit führenden Fachmesse der Kunststoff- und Kautschukbranche entwickeln würde, die damals gerade erst selbst durchstartete. Heute kann die K in Düsseldorf auf 70 Jahre Erfolgsgeschichte zurückblicken. Sie ist die wichtigste Informations- und Businessplattform der weltweiten Kunststoff- und Kautschukindustrie. Unbestritten ist ihre Position als Leitmesse der gesamten Branche, bei der Themenführerschaft und Innovation Hand in Hand gehen, um Visionen für die Zukunft den Weg zu bereiten. Auf keiner anderen Plattform ist die Internationalität derart hoch wie in Düsseldorf. Zur K 2022 vom 19. bis 26. Oktober werden rund 3.000 Aussteller aus 61 Nationen erwartet, das Düsseldorfer Messegelände ist komplett belegt.

Wie alles begann
Aber auch die K in Düsseldorf hat einmal klein angefangen: An der Premierenveranstaltung „Wunder der Kunststoffe“ 1952 beteiligten sich 270 ausstellende Unternehmen, ausschließlich aus Deutschland. Sie belegten rund 14.000 Quadratmeter Netto-Ausstellungsfläche. 165.000 Besucher bestaunten bei der Premiere vor allem die bunten Konsumwaren der Kunststoffverarbeiter. Denn von 1952 bis 1959 war die K-Düsseldorf eine reine Schau der deutschen Industrie. Jeder interessierte Besucher, ob Laie oder Fachkraft, konnte die Messe besuchen. Anziehungspunkt waren damals Dinge, die das alltägliche Leben schöner und bequemer machen sollten. Heute belächeln wir die Werbung von damals, die sich auch an die „moderne Hausfrau“ wandte und ihr die Errungenschaften der Nachkriegszeit wie etwa modische PVC-Regenmäntel oder hauchzarte Nylonstrümpfe nah brachte, Inbegriffe der Wirtschaftswunder-Ästhetik. Je mehr sich die Kunststoffindustrie spezialisierte und neben den Standardpolymeren auch die Hightech-Kunststoffe für Speziallösungen in der Elektronik, der Medizin, im Automobilbau oder in der Luft- und Raumfahrt Aufmerksamkeit erregten, desto stärker reduzierte sich auch der Anteil von „Otto-Normalverbraucher“ auf Besucherseite. 1963 erfolgte dann der Schnitt: Die K in Düsseldorf wurde eine reine Fachmesse internationaler Prägung. Seitdem behauptet sie ihre Position als globale Leitmesse der gesamten Branche. In 2019 reisten über 220.000 Fachbesucher aus nahezu 170 Nationen zur K an den Rhein.
Die Internationalität und die Zusammensetzung der Aussteller garantieren auch auf der kommenden K im Herbst die Vollständigkeit des Angebots und einen kompletten Überblick über den Weltmarkt. Nirgendwo sonst finden sie eine solche Fülle an Innovationen, und von keiner anderen Messe geht eine solche Vielzahl von Impulsen für die Zukunft der globalen Kunststoff- und Kautschukindustrie aus!

Eigene Microsite
Bevor die K 2022 ihre Türen öffnet, gibt es bereits die Möglichkeit, sich auf das Jubiläum der Fachmesse einzustimmen. Die Messe Düsseldorf feiert das Jubiläum der K mit einer eigenen Microsite, die dazu einlädt, in sieben Jahrzehnte K-Geschichte einzutauchen und über historische Fotos und Geschichten zu schmunzeln und zu staunen. https://70years.k-online.de/

   
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Kommentar

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