UPS Studie - Konsumenten wollen nachhaltige Verpackungen

Veröffentlicht am: 21.04.2021

Die UPS Studie widmet sich entwickelnden Trends, Präferenzen und Erwartungen von Online-Shoppern und untersucht in diesem Jahr neben den Corona-Auswirkungen auch wichtige Kaufentscheidungs-Faktoren.

Thomas Zeller, Marketing und Strategie Direktor bei UPS Deutschland, Österreich und Schweiz sagt: „Die Pandemie hat den bestehenden Trend zum E-Commerce in einer nie dagewesenen Weise beschleunigt. Da der Markt für Onlinehändler immer wettbewerbsintensiver wird, bietet personalisierter Kundenservice die Möglichkeit, sich gegenüber den Mittbewerbern abzuheben. Die Prioritäten der Verbraucher und ihre Erwartungen an das Online-Shopping zu verstehen, ist ein wichtiger Teil unserer Mission, das zu liefern, was für Händler und Verbraucher gleichermaßen wichtig ist.“ Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick:
15 Prozent der europaweit Befragten möchten ihre Einkäufe inklusive Lebensmittel auch nach der Pandemie vollständig oder überwiegend online erledigen, davor waren es 10 Prozent, während der Pandemie 33 Prozent. Dabei sagen 48 Prozent, der wichtigste Treiber für sie, auch nach der Pandemie vermehrt online einzukaufen, ist der Komfort, Ware geliefert zu bekommen. 54 Prozent wünschen sich nachhaltige Verpackungen bei Lieferungen von großen nationalen und multi-nationalen Händlern, 50 Prozent auch bei kleinen Unternehmen, 48 Prozent wünschen sich einen CO2-Emissionsausgleich bei Lieferungen von großen Händlern, 30 Prozent auch bei kleinen Unternehmen. Zudem wünschen sich 67 Prozent, dass der Logistikdienstleister ihres Händlers nachhaltige Zustelloptionen anbietet.
85 Prozent sagen, dass bei Kaufentscheidungen die Zuverlässigkeit des Zustellpartners eine große oder sehr große Rolle spielt und 47 Prozent wünschen sich alternative Lieferoptionen (z. B. Paketstationen) von großen Online-Händlern, 32 Prozent auch bei kleinen Unternehmen. 66 Prozent sagen, dass es bei Kaufentscheidungen eine große oder sehr große Rolle spielt, ob ein Händler und seine Zustellpartner für Chancengleichheit eintreten – mit Gleichstellung, Diversität und Inklusion.
Online-Ausgaben sind gekommen, um zu bleiben: Sobald die Corona-Beschränkungen für den Handel wegfallen, wollen 15 Prozent der Verbraucher „alle“ oder „die meisten“ ihrer Einkäufe inklusive Lebensmittel online erledigen. Mit über 20 Prozent ist die Vorliebe für postpandemische Onlineeinkäufe besonders bei den über 45-Jährigen vertreten. Gleichzeitig geben 40 Prozent an, dass sie nach der Aufhebung der Beschränkungen „ganz“ oder „überwiegend“ in Geschäften einkaufen werden – ein Rückgang um 26 Prozent im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie (54 Prozent der Einkäufe „ganz“ oder „überwiegend“ in den Geschäften).
Ein genauerer Blick auf die Nachhaltigkeit: Die Mehrheit der Verbraucher erwartet, dass Einzelhändler nachhaltige Verpackungen verwenden, wobei 54 Prozent dies von großen Marken und 50 Prozent von kleineren Marken erwarten. Die Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungen ist in Spanien (64 Prozent) und Großbritannien (63 Prozent) am höchsten. 48 Prozent der Befragten wünschen sich, dass große Einzelhändler ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren.

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Kommentar

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