Wichtige Schritte zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft

Veröffentlicht am: 20.03.2023

Mit der Umstellung des PET-Portfolios auf Flaschen aus 100 Prozent recyceltem PET bei Limonaden und Sportgetränken sowie kartonbasierten Umverpackungen als Alternative zu Plastik-Folien setzt das österreichische Coca-Cola System schlagkräftige Maßnahmen.

 

Achtlos weggeworfener Plastikabfall ist unbestritten ein Problem für Menschen und Umwelt – Getränkeverpackungen und der Umgang damit stehen im Fokus der öffentlichen Diskussion. Als wichtiger Schritt zur Reduktion des Plastikmülls und zur Erhöhung der PET-Sammelquoten wird in Österreich ab 2025 das verpflichtende Pfand auf Getränkeeinwegverpackungen für PET-Flaschen und Aluminiumdosen eingeführt. Die europäischen Regeln sehen außerdem vor, dass ab 2024 Verschlüsse von Getränkeverpackungen bis einer Füllmenge von drei Litern fest mit der Flasche verbunden sind. Ebenfalls ab diesem Jahr gilt die angebotsbezogene Mehrwegquote im Lebensmittelhandel. Coca-Cola Österreich unterstützt diese Maßnahmen und setzt bereits früher als erforderlich die weiteren notwendigen Schritte zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft.

Umstellung des PET-Portfolios
Bereits seit 2019 werden PET-Flaschen der Marke Römerquelle ausnahmslos aus 100 Prozent recyceltem PET hergestellt. In Bezug auf den Anteil des recycelten Materials in neuen PET-Flaschen gibt die EU eine Recyclinganteil-Quote von 25 Prozent bis 2025 vor, spätestens 2030 soll der Anteil bei 30 Prozent liegen. Der bisherige Anteil von 30,5 Prozent recyceltes PET über das gesamte in Edelstal produzierte PET-Portfolio von Coca-Cola Österreich wird in den kommenden Wochen signifikant erhöht: Alle Limonadenprodukte, die am Standort Edelstal produziert werden, sowie PET-Flaschen der Marke Powerade werden auf Flaschen aus 100 Prozent recyceltem PET umgestellt. „Wir haben mit der Umstellung bereits im Dezember 2022 begonnen und lassen die Produkte sukzessive in den Markt einfließen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Materials im Wertstoffkreislauf, aber auch zur Emissionsreduktion. Da recyceltes PET einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck hinterlässt als neues PET, sparen wir mit dem Umstieg pro Jahr nicht nur bis zu 6.000 Tonnen Neumaterial, sondern auch mehr als 9.000 Tonnen CO2“, erläutert Herbert Bauer, General Manager bei Coca-Cola HBC Österreich.

„Lass mich dran“-Verschlüsse
Das im Juli 2019 in Kraft getretene EU-Einwegplastik-Verbot sieht vor, dass bis Juli 2024 alle Getränkeverpackungen aus Einwegplastik mit einem Fassungsvermögen von bis zu drei Litern mit einem Verschluss versehen werden müssen, der auch nach dem Öffnen fest mit der Verpackung verbunden bleibt. Nach der erfolgreichen Testphase im Vorjahr bei knapp 200.000 Coca-Cola PET-Flaschen setzt Coca-Cola diesen wichtigen Schritt zur Vermeidung von Plastik in der Natur nun flächendeckend in Österreich um. Seit Anfang März wird das gesamte Limonaden-, Saft- und Eistee-PET-Portfolio schrittweise auf die neuen fix verbundenen Verschlüsse umgestellt. „So wird es für Konsumenten noch einfacher, Einwegplastikverpackungen samt Verschlüssen zu sammeln und dem Recyclingkreislauf zuzuführen“, begründet Philipp Bodzenta, Public Affairs & Communications Director bei Coca-Cola Österreich. „Um die Konsumenten mit den neuen Verschlüssen vertraut zu machen, wird dieses Thema auch in unsere Kommunikationsmaßnahmen mit einfließen. Zudem macht ein Piktogramm auf der Oberseite des Verschlusses oder am Etikett direkt am Produkt auf die neuen Verschlüsse aufmerksam“, ergänzt Katharina Rößl, Marketingleiterin bei Coca-Cola Österreich. Mit den neuen Verschlüssen ist es auch gelungen, den Materialeinsatz so zu optimieren, dass kein zusätzlicher Kunststoff benötigt wird.

Rund 200 Tonnen Plastik Einsparung
Bereits jetzt verwendet Coca-Cola HBC Österreich ausschließlich Verpackungen, die rezyklierbar oder wiederverwendbar sind und setzt laufend Maßnahmen zur Reduktion von Plastik-Sekundärverpackungen. Seit 2020 kann der Getränkehersteller mit dem KeelClip – einer kartonbasierten Sekundärverpackungslösung für Dosen Multipacks – rund 55 Tonnen Plastikfolie jährlich einsparen. Eine weitere deutliche Einsparung gelingt durch die neue - in Österreich und innerhalb der gesamten Coca-Cola HBC Gruppe bisher einzigartige – kartonbasierte Umverpackung, die künftig bei den 6 x 1,5 Liter PET-Multipackungen bei Limonaden (Coca-Cola, Fanta, Sprite und Mezzo Mix) eingesetzt wird. Die bisherigen Plastikfolien werden durch recycelbaren Karton und Kraftpapier ersetzt.

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Kommentar

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