Wenn Kunst auf das Weinetikett kommt

Veröffentlicht am: 30.11.2021

Es ist eine lange Freundschaft, die das Weingut Roch mit der ART Innsbruck verbindet. Seit mehr als fünfzehn Jahren sind die Weinverkostungen der prämierten Weine auf der Kunstmesse ein fixer Bestandteil.

Gerade Wein-Etiketten sind seit jeher Spielwiese von berühmten Künstlern. Kein Wunder, Kunstliebhaber sind meist auch Feinschmecker und goutieren daher auch die Kunst des Weinkelterns. Wein und Kunst bilden daher schon seit jeher eine Einheit. „Der Stand des Weingutes Roch stellt jedes Jahr einen unglaublichen Anziehungspunkt auf der ART Innsbruck dar und ist zu einem Fixpunkt in der ART-Planung geworden. Es ist einer jener immer noch existierenden, hart ehrlich und hochqualitativ arbeitenden Weinbau-Familienbetriebe. Zuerst waren die Eltern bei uns auf der Messe, und jetzt kommt schon der Junior mit Familie und auch er hat immer wieder erstklasssige, prämierte Weine im Gepäck", freut sich Penz.
Das traditionsreiche Weingut Roch //www.roch.at liegt im niederösterreichischen Seebarn am Wagram und wird bereits seit Generationen von der Winzerfamilie Roch bewirtschaftet. Die Weingärten erstrecken sich an den Löss-Hängen des Wagram. Großer Wert wird auf natürliche und achtsame Herstellung aller Weine gelegt. Daher bleiben auch Auszeichnungen und Prämierungen der Weine nicht aus. Die Roch-Weine wurden bei Verkostungen ausgezeichnet mit der Gold von NÖ Wein und Gold sowie Silver bei der AWC Vienna International Wine-Challenge 2020. Die Weine von Roch erhalten jetzt von ART Innsbruck Kunstpreisträger Jürgen Norbert Fux eine weitere Auszeichnung in Form einer ganz besonderen Etikettengestaltung.
Der Künstler Jürgen Norbert Fux war der erste Hauptpreisträger des zum ersten Mal ausgelobten ART-Innsbruck-Kunstpreises 2021. Besonders interessant: Neben dem ersten Platz ging auch der Spezialpreis der Jury an einen Künstler, der sich wie Fux mit Gewalt gegen Frauen in seinen Werken auseinandersetzt. A. LUI Gmeiners Serie heißt auch dann ganz „Cutted-Girls“ und zeigt die Einschnitte, die Gewalt im Leben von Frauen anrichtet. Die Messe veranstaltete auch eine Tombola, deren Erlös folgerichtig in diesem Jahr an das Frauenhaus Tirol gespendet wurde.

   
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Kommentar

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