Einwegpfand ermöglichte Durchbruch für PET-Einwegflaschen

Veröffentlicht am: 30.10.2018

PET-Einwegflaschen sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Heute werden laut einer Erhebung des GfK Consumer Panels bereits 71,6 Prozent aller Getränke in PET-Einweg abgefüllt. Dieser Erfolg wäre ohne die Einführung des Einwegpfandes vor 15 Jahren in Deutschland nicht denkbar gewesen. Nach neunmonatiger gesetzlicher Übergangsfrist konnten Verbraucher seit Oktober 2003 ihre Einwegflaschen und -dosen in allen Geschäften, die diese Verpackungen verkauften, auch wieder zurückgeben. Das oft als Dosenpfand bezeichnete Einwegpfand ebnete seitdem vor allem PET-Einwegflaschen den Weg in den Massenmarkt. Das Einwegpfand ist ein Garant für das effiziente Kreislaufsystem der PET-Getränkeverpackungen. 98,9 Prozent der Einweggetränkeflaschen bringen Verbraucher zu den Sammelstellen. Dadurch können 97,9 Prozent recycelt werden (Stand: 2016).

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Kommentar

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UPM und die Paperworkers’ Union haben endlich sich auf unternehmensspezifische Tarifverträge für fünf UPM-Unternehmen geeinigt. Der Streik ist beendet, die Mitarbeiter haben ihre Arbeit wieder aufgenommen. Die Aktion umfasste die Bereiche UPM Pulp, UPM Communication Papers, UPM Specialty Papers, UPM Raflatac und UPM Biofuels, begann am ersten Jänner 2022 und dauerte fast vier Monate.