Flexible Systeme für das Ende der Verpackungslinie

Veröffentlicht am: 20.09.2022

Schwankende Auslastungen, unterschiedlichste Anforderungen an eine Endverpackung und wenig Platz – eine moderne End-of-Line-Lösung muss zwei Eigenschaften vereinen: Flexibilität und Zuverlässigkeit.

 

Wie eine solche Lösung aussehen kann, zeigt Mosca mit einer Live-Demonstration auf der Fachpack. Ein beispielhaftes System aus der Umreifungsmaschine KZV-321, fahrerlosen Transportsystemen des Partners Gebhardt Intralogistics, sowie einem Palettendoppler und dem Stretchwickler Saturn S-6 der Mosca-Marke Movitec sichert Paletten für den Weitertransport oder die Lagerung. Je nach Bedarf durchläuft die zu sichernde Palette flexibel die vier Stationen, manuelle Schritte wie das händische Doppeln von Paletten entfallen. Die Überlegung dabei: viele Schritte am Ende der Verpackungslinie finden immer noch manuell statt. Bediener führen Paletten den Umverpackungsmaschinen zu, stapeln und sichern sie umständlich in Verbünden. Diese Praxis ist nicht nur unergonomisch und anstrengend für Mitarbeitende, sie ist auch anfällig: Liegen Paletten nicht exakt aufeinander, ist der Verbund instabiler und die aufliegenden Produkte können beim Transport oder beim Lagern beschädigt werden. Zudem binden die Prozesse viele Arbeitskräfte, die höherwertige Aufgaben übernehmen könnten – ein wichtiger Faktor in Zeiten von Fachkräftemangel und hohen Krankenständen aufgrund der Corona-Pandemie. Ein vollautomatisches System verspricht Abhilfe. „Gespräche mit Kunden und Interessenten in den letzten Monaten haben uns gezeigt: Der Bedarf an vollautomatischen Lösungen für das Ende der Linie ist stark gewachsen“, erläutert Timo Mosca, „Gerade wenn Personal knapper wird, ist eine vollautomatische und gleichzeitig flexible Lösung sehr attraktiv. Sie bietet produzierenden Unternehmen eine hohe Planbarkeit und Zuverlässigkeit bei hohen Durchsatzzahlen.“

   
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