PACKAGING Austria: Ausgabe 04 2026

Veröffentlicht am: 12.08.2026

Die vierte Ausgabe von PACKAGING Austria im Jahr 2026. Wir lassen die PPWR starten, bringen feine Verpackungsprojekte inklusive Design und gehen Sternschnuppen schauen.

 

Die EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, kurz PPWR, EU 2025/40) gilt ab dem 12. August 2026 unmittelbar in allen EU-Mitgliedsstaaten. Die neue Regulierung ersetzt die bisherige Verpackungsabfallrichtlinie 94/62/EG und bringt verbindliche Anforderungen an Recyclingfähigkeit, Rezyklatquoten, Mehrwegpflichten, Kennzeichnung und Stoffgrenzen. Trotzdem kursieren in der Branche zahlreiche Missverständnisse. Peter Désilets, Gründer und Geschäftsführer von Pacoon, hat für uns dazu einige Mythen und Fakten zusammengestellt. Die PPWR zieht sich in dieser Ausgabe wie ein roter durch die redaktionellen Inhalte. Sind es doch eine Fülle von Maßnahmen, die die Verpackungsbranche in den nächsten Jahren zwingend begleiten werden.

„Je näher der Termin heranrückt, desto größer wird die Frustration“, meint unsere Kolumnistin Sonja Bähr von Berndt+Partner Creality. „Es kann sich um gar keinen anderen Termin handeln als um die Umsetzungsfrist der PPWR, der neuen EU-Verpackungsverordnung.“ Es gehe schließlich um nicht mehr oder weniger als um das Übel der Menschheit und gleichzeitig offenbar um den größten Nachhaltigkeitshebel, der den Klimawandel stoppen und die EU direkt zum Ziel „Klimaneutralität 2050“ führen wird.“ Okay, Sarkasmus hilft auch nicht weiter. Aber es ist wirklich frustrierend für die unzähligen Verantwortlichen aus der Nachhaltigkeit, der Beschaffung, der Supply Chain, aus R&D und den Geschäftsführungen, sich mit einem Thema beschäftigen zu müssen, von dem sie bisher wenig Ahnung hatten und das sich als so vielschichtig herausstellt, dass es den Betroffenen wie Raketenwissenschaften vorkommt. Je tiefer sie einsteigen, desto mehr Fragen entstehen. Wer ist Erzeuger, wer Hersteller, wer Importeur und wer nur Lieferant? Welche Verpackung muss wann welche Anforderungen erfüllen? Wer stellt die Konformitätserklärung aus? Welche Nachweise müssen dafür vorliegen? Und wie soll ein Unternehmen heute Entscheidungen über Verpackungen treffen, wenn wichtige Bewertungsmethoden, Normen, Berechnungsgrundlagen und Detailvorgaben noch nicht abschließend verfügbar sind? Lesen Sie den kompletten Beitrag in dieser Ausgabe. Es lohnt sich…

12 08 2026 – Wichtig für Sternschnuppengucker
Der 12. August 2026 hält neben der PPWR auch für Himmelsbegeisterte gleich zwei Highlights bereit: Am Abend ist in Österreich eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten, wenige Stunden später erreichen die Perseiden ihr Maximum. „Für die Beobachtung der Perseiden sind heuer die Bedingungen besonders günstig. Der Mond stört kaum, sodass auch schwächere Sternschnuppen gut sichtbar sein können“, erklärt Naturfreunde- Meteorologe Arno Studeregger-Renner. Das Maximum der Perseiden wird in der Nacht vom 12. auf den 13. August erwartet. Die besten Beobachtungszeiten liegen zwischen 23 Uhr und der Morgendämmerung. Unter idealen Bedingungen sind bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen. Für eine gelungene Sternschnuppennacht ist vor allem ein möglichst dunkler Beobachtungsort entscheidend. In den Bergen sind die Bedingungen aufgrund der geringen Lichtverschmutzung und der freien Sicht oft ideal. „Nicht die Höhe eines Berges ist entscheidend, sondern die Dunkelheit. Je weniger Lichtverschmutzung vorhanden ist, desto mehr Sterne und Sternschnuppen werden sichtbar“, so Studeregger-Renner. Also, wer zu viel Stress mit der PPWR hat, der soll sich in Ruhe die Sternschnuppen ansehen… vielleicht hilft das.

Herzlichst Ihr

Michael Seidl
m.seidl@europeanmediagroup.at

Kommentar

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