Robatech: CO₂ reduzieren und Klebstoffkosten senken

Veröffentlicht am: 11.10.2026

Nachhaltigkeit muss nicht teuer sein. Wer den Klebstoffauftrag gezielt optimiert, kann CO₂-Emissionen deutlich reduzieren und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit seiner Produktion verbessern.

 

 

Bei industriellen Klebstoff-Auftragssystemen entsteht der mit Abstand größte Teil des CO₂-Fußabdrucks während der Nutzung. Rund 99 Prozent der Emissionen entfallen auf die Herstellung und das Aufschmelzen des Klebstoffs. Entsprechend wirkungsvoll ist jede Maßnahme, die den Klebstoffverbrauch reduziert – sowohl für die CO₂-Bilanz als auch für die Betriebskosten.


Sichere Verklebung trotz weniger Klebstoff
In vielen Anwendungen wird mehr Klebstoff als nötig auf das Substrat aufgetragen. Entscheidend für eine sichere Verklebung ist jedoch, die richtige Menge an der richtigen Stelle aufzutragen. Eine Reduktion der Auftragsmenge kann mit Hotmelt-Stitching erzielt werden: Statt einer durchgängigen Klebstoffraupe werden kurze Raupen oder Punkte appliziert. Tests zur Quer-Aufreiß-Kraft zeigen, dass sich dadurch die Haftung sogar verbessern lässt.

60 Prozent weniger Klebstoff im Praxisbeispiel
Bei einem Kartonverschließer mit 40 Kartons pro Minute konnte der Klebstoffverbrauch durch Hotmelt-Stitching mit dem elektrischen Spritzkopf Volta zunächst um 8,2 Gramm pro Karton reduziert werden. Eine weitere Prozessoptimierung sparte zusätzlich 2,6 Gramm ein. Insgesamt sank der Klebstoffverbrauch um 60 Prozent. Auf ein Betriebsjahr hochgerechnet ergibt das eine CO₂-Reduktion von 24,42 Tonnen. Gleichzeitig lassen sich rund 12.285 Euro Klebstoffkosten sowie 4.040 Euro für Wartung und Ersatzteile einsparen. Der Return on Investment liegt bei 9,4 Monaten.


Nachhaltigkeit wird zum Effizienzhebel
Wer Auftragsmenge und Applikationstechnik gezielt optimiert, kann CO₂-Emissionen und Betriebskosten gleichzeitig senken. Robatech analysiert bestehende Systeme und errechnet die mögliche Reduktion von CO₂ und Klebstoff wie auch den Return on Investment.

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