KHS Gruppe: Zukunftssichere Gesamtlösungen aus einer Hand

Veröffentlicht am: 06.11.2026

Sinkende Bierabsätze und veränderte Konsumgewohnheiten verlangen der Branche weltweit eine strategische Neuausrichtung ab. Wie Getränkehersteller diesen Wandel erfolgreich gestalten können, zeigt die KHS Gruppe auf der diesjährigen BrauBeviale.

Unter dem Messeleitmotiv „All Beverages. One Future. Our Solutions.“ richtet der Systemanbieter den Fokus auf seine zukunftssicheren Gesamtlösungen aus einer Hand – von der ersten Konzeptidee und Anlagenplanung über flexible Linienkonzepte bis hin zum durchgängigen Lifecycle Support. Der Blick auf die Zahlen verdeutlicht die Dynamik im Markt: Während der Bierabsatz weltweit rückläufig ist, entstehen gleichzeitig neue Wachstumschancen jenseits des klassischen Geschäfts. Allein in Deutschland fiel der Bierabsatz 2025 erstmals unter die Marke von 80 Millionen Hektolitern. Diese Entwicklung veranlasst immer mehr traditionelle Brauereien, ihr Portfolio breiter aufzustellen. Wer künftig langfristig wachsen möchte, erweitert sein Angebot um Kategorien wie alkoholfreie Biersorten, Flavoured Water, Softdrinks oder Ready-to-Drink-Produkte. „Der Wandel in unserer Branche findet nicht irgendwann statt – er ist bereits in vollem Gange“, bestätigt Tobias Wetzel, Geschäftsführer Sales and Service bei KHS. „Sich verändernde Konsumgewohnheiten verlangen nach maximaler Flexibilität. Entscheidend ist heute nicht mehr die Leistungsfähigkeit einzelner Maschinen, sondern die der gesamten Produktionslinie. Sie wird zu-nehmend zum strategischen Erfolgsfaktor für Getränkehersteller.“

Flexibilität trifft auf Ressourceneffizienz
An diesem Punkt setzt KHS an: Als langfristiger Partner begleitet der Systemanbieter Getränkehersteller mit seiner ganzheitlichen Anlagenkompetenz dabei, gewachsene Fertigungsstrukturen in hochflexible Produktionsumgebungen zu überführen – über alle Getränke- und Behältersegmente hinweg. Wie diese Transformation in der Praxis gelingt, veranschaulicht KHS auf seinem Messestand unter anderem anhand seiner Hochleistungs-Glaslinie für den wachsenden Wassermarkt. Entscheidend ist dabei die nahtlose Integration fortschrittlicher Maschinen als Komponenten in ein perfekt abgestimmtes Gesamtsystem, das ungeplante Stillstandszeiten minimiert und die Gesamtanlageneffizienz (OEE) steigert. Ein Paradebeispiel ist die Flaschenreinigungsmaschine Innoclean Cascade-D. Die neue Doppelend-Generation wurde mit Fokus auf Ressourceneffizienz entwickelt und verfügt über moderne Flaschenkörbe ECO-Carrier 2.0, eine verbesserte Etikettenaustragung sowie ein kleineres Badvolumen bei höchstem Hygienestandard. Das optimierte Beheizungskonzept überzeugt durch eine vereinfachte Wartung und Reinigung sowie eine bessere Zugänglichkeit. Zudem benötigt die kompakte Maschine rund zehn Prozent weniger Stellfläche als vergleichbare Anlagen.

Von der Vision zur Produktion von morgen
Bereits heute unterstützt KHS Getränkehersteller bei der Entwicklung neuer Behälter- und Verpackungskonzepte. Künftig wird diese Begleitung noch früher ansetzen. Denn die entscheidenden Weichen für den langfristigen Erfolg eines Produktionsstandorts werden häufig vor der eigentlichen Investitionsentscheidung gestellt. Ausgehend von der ersten Vision rücken daher verstärkt grundlegende Fragen zur strategischen Ausrichtung und Zukunftsfähigkeit von Produktionsstrukturen in den Fokus. Wie KHS diesen ganzheitlichen Ansatz weiterentwickeln will, zeigt das Unternehmen in Nürnberg.

Kommentar

EU-Verpackungsverordnung: Aktuelle Kommentare dazu

Mit der aktuellen Entscheidung des EU-Parlaments wurde der Schritt zu neuen europäischen Verpackungsverordnung vollzogen. Die Diskussion wird bis zur finalen Umsetzung noch kräftig weiter gehen. Wir bringen erste Kommentare…