Nachhaltige Verpackungslösungen

Veröffentlicht am: 29.04.2021

Für den Aufbau ihres nachhaltigen Portfolios an Folienlösungen verfolgt Meier Verpackungen drei verschiedene Ansätze, die lauten: Reduzieren, Ersetzen und Recyceln.

Was das Reduzieren anbelangt, so handelt es sich um die Stärke der Verpackung. Diese soll so dünn wie möglich und so dick wie nötig sein. Der Einsatz höherwertiger Materialien erlaubt Stärkenreduktionen und somit Gewichts- und Müllreduktionen bei Folien von bis zu 40 Prozent. Mögliche Stärkenreduktionen am Beispiel marktüblicher OPET/PE-EVOH-PE-Folien im Lebensmittelverpackungsbereich:

 

Ursprungsstärke Reduktion auf Materialeinsparung
72 Mikrometer

62 Mikrometer

52 Mikrometer

42 Mikrometer

-13,9 Prozent

-27,8 Prozent

-41,7 Prozent

62 Mikrometer

52 Mikrometer

42 Mikrometer

-16,1 Prozent

-32,3 Prozent

52 Mikrometer 42 Mikrometer -19,2 Prozent

 

Wenn es ums Ersetzen geht, gilt es größtmöglich auf Kunststoff, dank Folien aus nachwachsenden Rohstoffen, zu verzichten. Hochbarriereausstattung, Tiefziehfähigkeit oder optionales Sichtfenster, die Papierfolien bieten 100 Prozent Nachhaltigkeit ganz ohne Kompromisse. Komplettiert wird das Sortiment durch verschiedene Zellulosefolien, die wie Papierfolien vollständig biologisch abbaubar sind.
In Bezug auf Recyceln will man mit vollständiger Wiederverwertbarkeit Folien ein neues Leben schenken. Monofolien und Polyolefinfolien sollen Mehrverbundfolien zunehmend ablösen.
Je nach Anwendungsgebiet der Folien entscheidet sich, ob reduce, replace oder recycle der beste Ansatz ist.

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Kommentar

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