Veröffentlicht am: 01.06.2026
Die interpack 2026 hat die Energie einer ganzen Branche spürbar gemacht. Sie wurde wieder zum globalen Treffpunkt der Processing- und Packaging-Industrie und zeigte ab dem ersten Messetag eindrucksvoll, wie konkret der Wandel in Technologie, Materialien und Prozessen umgesetzt wird.
Die Messe hat ein klares Signal gesetzt: Die Verpackungsbranche ist enger vernetzt, innovationsstärker und dialogorientierter denn je. In den Messehallen wurde diese Dynamik unmittelbar sichtbar. Mit 127.000 Besuchern eine hohe Frequenz, dichte Gesprächssituationen und eine durchgehend internationale Präsenz prägten das Bild. Überall war zu erleben, mit welcher Entschlossenheit Unternehmen an Lösungen für die Zukunft arbeiten. Es wurde diskutiert, getestet und entschieden. Die komplette Wertschöpfungskette wurde im Live-Betrieb gezeigt. Vom 7. bis 13. Mai trafen sich in Düsseldorf 2.804 Aussteller aus 65 Ländern sowie Fachbesucher aus 161 Ländern auf dem komplett belegten Messegelände. Insgesamt kamen 75 Prozent der Besuchenden aus dem Ausland, 28 Prozent davon aus Übersee. Auf der parallel stattfindenden Zuliefermesse components waren zusätzlich rund 100 Unternehmen vertreten. Damit war die interpack 2026 ausstellerseitig die größte in ihrer Geschichte. Das unterstreicht, was in den Hallen deutlich zu spüren war: Dies war ein Ereignis mit außergewöhnlicher Strahlkraft. „Das war eine Top-interpack. Stark frequentierte Hallen, ein intensiver Austausch und konkrete Projekte haben gezeigt, welche Kraft in dieser globalen Community steckt. Die interpack ist das wichtigste Treffen der Branche weltweit und diese Ausgabe hat das eindrucksvoll bestätigt“, sagt Thomas Dohse, Director der interpack, zum Abschluss der Messe. Sieben Tage lang standen konkrete Lösungen und Partnerschaften im Mittelpunkt. Viele Gespräche mündeten in Projekten und Investitionsentscheidungen. Die Messe bestätigte damit ihre Rolle als führende Plattform der globalen Processing- und Packaging-Industrie – mit starkem Besucheraufkommen insbesondere aus der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie sowie einer hohen Qualität und Dichte führender und innovativer Anbieter. Automatisierung, datenbasierte Anwendungen und flexible Anlagenkonzepte sind in der industriellen Praxis angekommen und wurden auf der interpack als konkrete Anwendungen von Smart Manufacturing sichtbar. Im Materialbereich lag der Fokus auf innovativen Lösungen, die unter realen Bedingungen funktionieren und regulatorischen Anforderungen entsprechen. Future Skills wurden dort konkret, wo vernetzte und datengetriebene Systeme neue Kompetenzen in der Produktion erfordern. Die persönliche Nähe, das gemeinsame Erleben und der offene Dialog verliehen der interpack eine besondere Intensität.
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