Gerresheimer baut neues Werk in Mazedonien

Veröffentlicht am: 12.03.2019

Die Gerresheimer AG investiert in das neue Werk in der nordmazedonischen Hauptstadt Skopje einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag, der bereits Bestandteil der mittelfristigen Investitionsplanung ist. Baubeginn wird im ersten Halbjahr 2019 sein, Baufertigstellung ist für das erste Halbjahr 2020 geplant. Produktionsstart für erste Produkte ist für das zweite Halbjahr 2020 vorgesehen. In dem Werk sollen medizinische Kunststoffsysteme sowie in einer weiteren Ausbauphase auch vorfüllbare Glasspritzen produziert werden. Mittelfristig können in dem Werk bis zu 400 Arbeitsplätze entstehen. „Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie benötigen wir weitere Kapazitäten und bauen unser europäisches Produktionsnetzwerk aus. Nordmazedonien ist ein idealer Standort für die Erweiterung unserer Produktion. Es gibt dort eine gute Infrastruktur und Kostenstruktur, ausgebildete Fachkräfte sowie eine hervorragende Unterstützung durch die Behörden“, erläutert Dietmar Siemssen, Vorstandsvorsitzender der Gerresheimer AG. Das Werk gehört zum Geschäftsbereich Plastics & Devices, dort zum Geschäftsfeld Medical Systems.

Kommentar

Dem Plastiksackerl geht es an den Kragen

Am 5. Dezember 2018 hat das von der Bundesregierung angekündigte Totalverbot von Plastiksackerln ab 2020 den Ministerrat passiert. „Wir setzen damit einen Meilenstein im Umweltschutz“, so die zuständige Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.