Pigmente für kompostierbare Kunststoffe und Druckfarben

Veröffentlicht am: 20.08.2020

Verbraucher zeigen zunehmend Bewusstsein für die Inhaltsstoffe und Verpackungsmaterialien von Konsumgütern, und Hersteller nehmen mehr und mehr eine Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus aller Komponenten ihres Produkts wahr. Teil der komplexen Entsorgungsdiskussion ist dabei die industrielle Kompostierung. Sie gilt als nachhaltige Lösung, da sie verhindert, dass Abfall verbrannt oder langfristig deponiert werden muss. Um die Herstellung farbenfroher und kompostierbarer Produkte zu unterstützen, bewirbt Colors & Effects ein spezielles Pigmentportfolio für kompostierbare Kunststoffe und Druckfarben. Die Auswahl basiert auf der Bewertung der Pigmentzusammensetzung gemäß den Anforderungen der EN 13432, der europäischen Norm für industrielle Kompostierung.
„Die Verordnung EN 13432 betrachtet Pigmente als Additive, und als solche unterliegen sie der Verpflichtung, den industriellen Kompostierungsprozess nicht zu behindern“, sagt Lindy Lin, Senior Commercial Industry Manager für Kunststoffe bei Colors & Effects. Sie erläutert: „Dank unserer langjährigen Erfahrung mit Grenzwerten für sensible Anwendungen, wie zum Beispiel Materialien mit Lebensmittelkontakt und Kinderspielzeug, haben wir ein umfassendes Portfolio aufgebaut, das aus Pigmenten besteht, die besonders hohe Reinheitsstandards erfüllen.“
Andreas Kleinhenz, Senior Technical Marketing Manager und Development Manager für Druckfarben und Spezialanwendungen bei Colors & Effects, fügt hinzu: „Die richtige Pigmentchemie ist ein Beitrag dafür, dass das gesamte Produkt die Reinheitsgrenzen des Komposts einhält. Als ein wichtiger Faktor trägt sie dazu bei, dass die Überreste von kompostierbaren Verpackungen, einschließlich der Druckfarbe auf ihrer Oberfläche, innerhalb der Grenzwerte der EN 13432 bleiben. Dies betrifft zum Beispiel Komponenten wie flüchtige Stoffe, Schwermetalle und Fluor.“

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Kommentar

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