Lebensmittelechter Kraftliner für Expansion in neue Segmente

Veröffentlicht am: 03.06.2020

Durch den derzeitigen Umstieg von Kunststoffverpackungen auf erneuerbare Verpackungen und die Zuwächse im Internethandel nimmt die Nachfrage nach Kraftlinern für Wellpappenverpackungen zu. AvantForte by Stora Enso ist ein neuer Kraftliner, der es Herstellern von Wellpappenverpackungen ermöglicht, in neue anspruchsvolle und Premium-Segmente zu expandieren und der Nachfrage von Markenartiklern nach leistungsstarken, sicheren und kunststofffreien Verpackungen mit weniger Materialeinsatz gerecht zu werden. „Die Einhaltung strengerer Vorschriften über Lebensmittelsicherheit und die Reduzierung des Verpackungsgewichts erfordern hochwertige Materialien“, erläutert Henna Pääkkönen-Alvim, Senior Vice President Containerboard Business Unit.

Der zu 100 Prozent aus Frischfasern aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern hergestellte AvantForte wird als brauner oder weißer Kraftliner erhältlich sein. Stora Enso baut im finnischen Werk Oulu eine Produktionslinie für holzfreies gestrichenes Papier für die Herstellung von Kraftliner um. Die umgebaute Kartonmaschine wird im vierten Quartal 2020 die Produktion aufnehmen.
AvantForte zeichnet sich durch hohe Qualität und Verpackungsleistung aus und weist dabei ein geringeres Gewicht auf als andere Kraftliner. Während herkömmliche Standardkraftliner auf einer Zweischichtkonstruktion basieren, wird für AvantForte die zum Patent angemeldete Technologie Tri-Ply by Stora Enso verwendet, bei der das Produkt aus drei Faserschichten gebildet wird, um seine Festigkeit zu maximieren, Gewicht pro Verpackung zu sparen und die Bedruckbarkeit zu verbessern. Das neue Material wurde für besonders anspruchsvolle Endanwendungen konzipiert, an die hohe Anforderungen in Sachen Festigkeit, Reinheit und visuelles Erscheinungsbild gestellt werden. So eignet sich AvantForte beispielsweise für frische, fettige und feuchte Lebensmittel sowie zur Unterstützung des Highend-Internethandels.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Systemrelevanz…

Wie oft haben wir in den letzten Wochen den Begriff der „Systemrelevanz“ gehört. Per Definition bezeichnet man als „Systemrelevanz“ oder „too big to fail“ Institutionen wie Staaten und deren Glieder, auch Banken, Konzerne, Massenmedien und ähnliche Organisationen, die so systemstabilisierend sind, dass ihr Ausfall die herrschende Hegemonie ...