Der Kritzdeckel für Jung und Alt

Veröffentlicht am: 21.04.2020

In Zeiten von Corona sucht jeder nach Möglichkeiten erst gar keine Langeweile aufkommen zu lassen. Eine Beschäftigungsmöglichkeit ist der Kritzeldeckel – die Schiefertafel des 21. Jahrhunderts.

Der Getränkeuntersetzer, ein quasi „gastronomisches Kulturgut“, trifft als Kritzeldeckel auf die Anmutung von Tafelfarbe, auf Kreide und auf einen Schwamm. Alles ist praktisch verpackt in einem kleinen Stülpkarton. Mit der Kreide lässt sich auf den zwölf schwarz lackierten Kritzeldeckeln schreiben, malen oder eben einfach nur kritzeln. Wer mag, zeichnet sich sein eigenes Tic-Tac-Toe und spielt auch mal alleine.
Die Idee zum Kritzeldeckel hatte Walter Hanel, erfolgreicher Buch- und Spieleautor, in einem Restaurant: „Ich sah, wie eine Familie mit zwei Kindern völlig verstummte, weil jeder am Restauranttisch über sein Smartphone gebeugt saß. Eine traurige Szenerie, die ich gerne auflösen wollte“, erinnert er sich. Die Getränkeuntersetzer vor ihm auf dem Tisch inspirierten ihn – die Internetrecherche führte ihn zur The KatzGroup. Dort traf er auf das passende Produkt, auf eine 300 Jahre alte Firmengeschichte, die ihm imponierte, und auf ein Team, das ihn begeisterte: „Die Materialien für die Getränkeuntersetzer sind reines Fichtenholz und Wasser und Katz ist auch bei der Produktion Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit“.
„Wir haben für die Ansprüche an die Kritzeldeckel schnell eine Lösung zur Beschichtung unserer Holzschliffpappe entwickelt. Schwarze Farbe und ein spezieller Lack ergeben eine Veredelung, die das Kritzeln mit Kreide und die Reinigung mit einem trockenen Schwamm erlaubt“, so der Katz Sales Manager Olaf Müller. Das Rohmaterial des Kritzeldeckels unterscheidet sich laut Müller nicht von dem des Getränkeuntersetzers: „Die Holzschliffpappe von Katz wird seit mehr als 100 Jahren mitten im Schwarzwald hergestellt. Sie besteht aus Durchforstungsholz, welches das Unternehmen aus maximal 200 Kilometer Entfernung bezieht, aus natürlicher Stärke und aus Wasser“.
Für Walter Hane ist der Kritzeldeckel die Schiefertafel des 21. Jahrhunderts – jedoch mit mehr Charme, kreativem Potenzial und eben in neuem Gewand: „Auf der Rückseite der Karte lassen sich Impulse schreiben, die dann in Kritzeleien umgesetzt werden – eine wunderbar spielerische Kombination aus natürlichem Material, gelerntem Format und Aufforderung zum Kreativwerden. Dabei entzieht sich das Kritzeln als solches von vorneherein jeglicher Bewertung und macht den Kindern besonders viel Spaß, wie wir bei Tests in Schulen und Kindergärten festgestellt haben“.

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Kommentar

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