Nestro tätigt Großinvestition am Hauptsitz in Schkölen

Veröffentlicht am: 20.08.2020

Durch die Investition eines siebenstelligen Euro-Betrags an ihrem Hauptsitz in Schkölen, Deutschland, setzt die Nestro Lufttechnik GmbH die Signale auf Wachstum. Die neue Stanz-Scher-Biege-Anlage von Prima Power mit Anbindung an das im vergangenen Jahr technisch aufgerüstete Hochregallager bringt dem metallverarbeitenden Betrieb deutliche Vorteile hinsichtlich Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Präzision und Flexibilität. Eine automatische Beladeeinheit zur Zuführung für Rohbleche sowie ein systemintegrierter Lade- und Stapelroboter zwischen Stanz-Scher- und Biegezelle garantieren einen bei Bedarf mehrschichtigen, automatischen Betrieb. Erstmals können nun Bleche mit einer Länge von bis zu vier Meter bearbeitet und Zuschnitte von einer Länge bis zu drei Meter hochflexibel gebogen werden. Die Biegezelle kann positive und negative Biegungen und komplexe Geometrien durchführen ohne das Blech zu wenden, wobei die Werkzeuge automatisch auf Teil und Material angepasst werden. Mit deutlich weniger manueller Arbeit können so sehr anspruchsvolle Fertigungsteile hergestellt werden, die bei fertigungsgerechtem Design auch in den nachfolgenden Arbeitsgängen zu signifikanten Kosteneinsparungen führen. „Mit dieser innovativen Anlage können wir ein höheres Volumen in kürzerer Zeit zu geringeren Kosten fertigen“, so Robert Nettelnstroth, der das Unternehmen in zweiter Generation führt. „Die erfreuliche Geschäftsentwicklung der letzten Jahre trotz steigendem Kostendruck hat uns ermutigt, diese Großinvestition genau jetzt zu tätigen. Sie ist ein klares Bekenntnis für den Produktionsstandort im Norden Thüringens. Denn wir wollen unser internationales Geschäft deutlich ausbauen.“
Bereits im Juli hatte eine vierköpfige Delegation des Schkölener Unternehmens die Bearbeitungsanlage bei Prima Power im finnischen Seinäjoki besichtigen und abnehmen können. „Die Installation soll Ende Oktober 2020 abgeschlossen sein, sodass sie nach parallel erfolgter Schulung des Bedienpersonals noch in diesem Jahr in Betrieb gehen kann“, freut sich Betriebsleiter und Prokurist Jörg Schäfer. „Es ist schon toll, mit solch einem modernen Equipment arbeiten zu dürfen. Das ist für das ganze Team eine große Motivation.“

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Systemrelevanz…

Wie oft haben wir in den letzten Wochen den Begriff der „Systemrelevanz“ gehört. Per Definition bezeichnet man als „Systemrelevanz“ oder „too big to fail“ Institutionen wie Staaten und deren Glieder, auch Banken, Konzerne, Massenmedien und ähnliche Organisationen, die so systemstabilisierend sind, dass ihr Ausfall die herrschende Hegemonie ...