ARA bündelt Kräfte

Veröffentlicht am: 13.11.2018

Um den Service für die Kunden der Altstoff Recycling Austria AG weiter zu verbessern, wird das Leistungsportfolio gebündelt und erweitert. Die ARA Tochterunternehmen ARES GmbH, LogMan GmbH und NetMan GmbH wurden mit der ARAplus GmbH verschmolzen. Aus ARAplus wird damit ein Spezialist für die Entpflichtung von Verpackungen und Elektro-Altgeräten, Abfall- und Stoffstrommanagement, Logistik und Digitalisierung. Man versteht sich als 360 Grad-Partner für die Kreislaufwirtschaft in Österreich.
Verpackungsdesign wird in Zukunft eine ganz wesentliche Voraussetzung zur Erreichung der hohen EU-Recyclingziele sein. Mit „ARA Circular Design“ bietet ARAplus schon heute Kunden die Möglichkeit, ihre Verpackungen EU-fit zu machen. Das neue EU-Kreislaufwirtschaftspaket und die Kunststoffstrategie setzen nicht nur deutlich höhere Ziele für das Kunststoffrecycling (50 Prozent im Jahr 2025), sondern verlangen auch eine 100-prozentige Recyclingfähigkeit dieser Verpackungen bis 2030. Weitreichende Digitalisierung und die konsequente Orientierung an Nachhaltigkeitskriterien sollen für unbürokratische und in jeder Hinsicht wertvolle Leistungen sorgen und ARAplus zum „preferred partner“ für nachhaltige Kreislaufwirtschaft in Österreich machen.
Das Gesamtportfolio wird von drei Geschäftsführern gesteuert, die über mehrjährige Erfahrung in führenden Positionen innerhalb der ARA verfügen: Frank Dicker, bisher bereits Geschäftsführer der ARAplus und für den Bereich Entpflichtung und Kundenmanagement verantwortlich, Erwin Janda, bisher Geschäftsführer der ARES und ab sofort verantwortlich für den Bereich Abfall- und Stoffstrommanagement sowie Harald Hauke, verantwortlich für die Bereiche „ARA Circular Design“, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Foto (v.l.n.r.): ARAplus Geschäftsführung: Harald Hauke, Frank Dicker und Erwin Janda. © Werner Streitfelder

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Dem Plastiksackerl geht es an den Kragen

Am 5. Dezember 2018 hat das von der Bundesregierung angekündigte Totalverbot von Plastiksackerln ab 2020 den Ministerrat passiert. „Wir setzen damit einen Meilenstein im Umweltschutz“, so die zuständige Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.