Maximales Recycling auch in Krisenzeiten

Veröffentlicht am: 15.04.2020

Trotz besonderer Herausforderungen garantieren 100 ARA Sammelpartner und eine gut ausgebaute Sammelinfrastruktur im ganzen Land einen gesicherten Ablauf der Müllentsorgung. Auch Mistplätze und Altstoffsammelzentren sind zum Teil wieder geöffnet. Die Altstoff Recycling Austria AG appelliert an die Bevölkerung, auch in Krisenzeiten weiterhin sorgfältig zu trennen.
Österreich hat sich in den letzten Wochen enorm verändert: Damit das Land weiterhin „funktioniert“, leistet unter anderem die Abfallwirtschaft hervorragende Arbeit. Trotz der besonderen Umstände erinnert die ARA alle Österreicherinnen und Österreicher, weiterhin auf getrenntes Sammeln zu achten.
„Wir alle verbringen mehr Zeit zu Hause. Dadurch fällt zum Teil mehr Abfall in den Privathaushalten an als sonst. Wer weiterhin sorgfältig trennt, leistet einen erheblichen Beitrag für Umwelt- und Klimaschutz und sorgt dafür, Wertstoffe wieder zurück in den Kreislauf zu bringen“, erklärt ARA Vorstand Christoph Scharff. Er bittet daran zu denken, dass Verpackungen platzsparend zu entsorgen sind: Plastikflaschen zusammendrücken und Kartons unbedingt flach zusammenlegen – das spart Platz in den Containern. Auch bei den Sammelinseln nicht sollte nicht auf das „Abstand halten“ vergessen werden.
Der Frühjahrsputz kann stattfinden, das jährliche „Ausmisten“ und Entrümpeln sollten die Österreicherinnen und Österreicher aber vorerst verschieben: Einige Mistplätze und Altstoffsammelzentren öffnen wieder, andernorts bleiben sie weiterhin geschlossen. Für die geöffneten Mistplätze gelten besondere Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa ein Mindestabstand oder eine Personenmaximalzahl. Darüber hinaus sollen die Mistplätze nur für unbedingt notwendige Entsorgungen genutzt werden. Entrümpelungsaktionen sollen auf die Zeit nach der Krise verschoben werden. Auf keinen Fall darf Sperrmüll in der Natur oder auf der Straße abgelagert werden.
Die im Handel und in öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz-Masken werden im Restmüll entsorgt. Für Haushalte mit Covid-19-Infektionen gelten besondere Regeln: Abfälle von Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, werden im Restmüll entsorgt und gelangen anschließend in die Müllverbrennung. Genau beschrieben ist die richtige Entsorgung in einer Information des Bundesministeriums für Klimaschutz.

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Kommentar

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