Henkel: Ambitionierte Ziele für nachhaltige Verpackungen

Veröffentlicht am: 10.03.2020

Henkel hat seinen 29. Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, in dem die Leistungen und Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit ausführlich dargestellt sind. Weiters stellt man den strategischen Rahmen für die Zukunft vor. Bis 2030 will das Unternehmen seine Geschäftsaktivitäten im Verhältnis zum ökologischen Fußabdruck (im Vergleich zum Basisjahr 2010) dreimal so effizient gestalten. Bereits heute hat Henkel seine Effizienz insgesamt um 56 Prozent gesteigert (im Vergleich zu 2010). Das Unternehmen hat dabei bereits drei Ziele für 2020 vorzeitig erreicht: Der CO2-Ausstoß wurde um 31 Prozent und der Abfall pro Tonne Produkt um 40 Prozent reduziert. Auch mit einer Verbesserung der Arbeitssicherheit und Gesundheit um 42 Prozent hat das Ziel für 2020 übertroffen. Der Wasserverbrauch pro Tonne Produkt sank im Vergleich zu 2010 um 28 Prozent – damit liegt das Ziel von 30 Prozent in Reichweite.
Auf dem Weg, bis 2040 klimapositiv zu werden, möchte Henkel den CO2-Fußabdruck seiner Produktion bis 2025 um 65 Prozent reduzieren. Dazu soll die Energieeffizienz kontinuierlich verbessert und Strom aus erneuerbaren Quellen genutzt werden. Bis 2040 plant man alle verbleibenden fossilen Brennstoffe, die in der Produktion eingesetzt werden, auf klimaneutrale Alternativen umstellen und überschüssige klimaneutrale Energie an Dritte liefern. Darüber hinaus möchte Henkel durch seine Marken und Technologien Kunden, Verbraucher und Lieferanten dabei unterstützen, bis 2025 eine Gesamtmenge von 100 Millionen Tonnen CO2 einzusparen. Henkel verweist darauf, bereits viele Fortschritte im Bereich nachhaltige Verpackungen erzielt zu haben und treibt die Entwicklung hin zu einer Kreislaufwirtschaft entschieden voran. Dieses Engagement wird durch neue, noch ambitioniertere Ziele für nachhaltige Verpackungen für 2025 bestärkt: 100 Prozent recycelbar oder wiederverwendbar. Weiters möchte man die Menge an neuen Kunststoffen aus fossilen Quellen in seinen Konsumgüterverpackungen um 50 Prozent reduzieren. Dafür soll der Anteil an recyceltem Kunststoff auf mehr als 30 Prozent erhöht, das Volumen von Kunststoffen reduziert und zunehmend biobasierte Kunststoffe eingesetzt werden.
Man will ebenso dazu beitragen, die Entsorgung von Abfällen in die Umwelt zu vermeiden. Aus diesem Grund unterstützt das Unternehmen Initiativen zur Abfallsammlung und zugunsten des Recyclings. Henkel investiert in innovative Lösungen und Technologien zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft. Das Unternehmen will durch gezielte Informationen zum Thema Recycling mehr als zwei Milliarden Verbraucherkontakte erreichen. Ende 2019 waren bereits 85 Prozent der Verpackungen von Henkel recycelbar oder wiederverwendbar. Der Anteil von recyceltem Kunststoff in den Konsumgüterverpackungen von Henkel in Europa betrug zwölf Prozent.

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Kommentar

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