Gösser stellt auf Recyclingpapier-Etiketten um

Veröffentlicht am: 09.03.2020

Bei Gösser werden die Etiketten Schritt für Schritt auf 100 Prozent Recyclingpapier umgestellt. Im Frühjahr 2020 wird diese Umstellung abgeschlossen sein.

43 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr werden ab sofort bei der Produktion von Gösser Etiketten eingespart. Der jährliche CO2-Verbrauch reduziert sich somit um 20 Prozent. Denn die Etiketten auf den Gösser Flaschen werden ab sofort auf 100 Prozent Recyclingpapier umgestellt. Um die Etiketten aus Recyclingpapier herzustellen, ist ein spezielles technisches Verfahren nötig, das in Zusammenarbeit mit der Firma MCC umgesetzt wurde. „Einige Testproduktionen waren nötig, um die Recyclingetiketten auf die Verwendung der passenden Menge und Temperatur von Leim, den Halt im Trockenen sowie UV-Beständigkeit zu prüfen. Die Umsetzung im laufenden Betrieb war fordernd, aber wir freuen uns über das Gelingen dieses nächsten nachhaltigen Schrittes mit Gösser. Ebenso erfreulich ist, dass wir durch die Verwendung von Recyclingpapier bei der Herstellung um 40 Prozent weniger Wasser verbrauchen, das sind bis zu 3.900 Kubikmeter Wasser pro Jahr“, schildert Andreas Stieber, Marketing-Geschäftsführer der Brau Union Österreich.
„Abgesehen vom Hinweis 100 Prozent Recyclingpapier auf dem Hals- und Rückenetikett der Hauptsorte Märzen sieht man keinen Unterschied zum bisherigen Material. Die Qualität überzeugt uns und ist besonders nachhaltig für die Umwelt, denn wir erhalten dadurch 1.000 Bäume pro Jahr in den Wäldern Österreichs. Die Recyclingetiketten werden nun in die Produktion aller Sorten der Marke Gösser und als nächsten Schritt sukzessive auch bei allen Marken der Brau Union Österreich eingesetzt“, denkt Magne Setnes, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich, bereits weiter.

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Kommentar

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